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Man läßt sich seine Mängel vorhalten, man läßt sich strafen, man leidet manches um ihrer willen mit Geduld; aber ungeduldig wird man, wenn man sie ablegen soll.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Der Verständige findet fast alles lächerlich, der Vernünftige fast nic // Einem bejahrten Manne verdachte man, daß er sich noch um junge Frauenz
뒤: Gewisse Mängel sind notwendig zum Dasein des Einzelnen. Es würde uns u
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Die Leidenschaften sind Mängel oder Tugenden, nur gesteigerte.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: // Was für Mängel dürfen wir behalten, ja an uns kultivieren? Solche, die
뒤: Unsre Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steig
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Unsre Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steigt der neue sogleich wieder aus der Asche hervor.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Was für Mängel dürfen wir behalten, ja an uns kultivieren? Solche, die // Die Leidenschaften sind Mängel oder Tugenden, nur gesteigerte.
뒤: Große Leidenschaften sind Krankheiten ohne Hoffnung. Was sie heilen kö
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Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus // Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der mö
뒤: Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
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Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der mö // Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilde
뒤: Es darf sich einer nur für frei erklären, so fühlt er sich den Augenbl
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Es darf sich einer nur für frei erklären, so fühlt er sich den Augenblick als bedingt. Wagt er es, sich für bedingt zu erklären, so fühlt er sich frei.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilde // Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
뒤: Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die L
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Jeder hat etwas in seiner Natur, das, wenn er es öffentlich ausspräche, Mißfallen erregen müßte.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Die Natur gerät auf Spezifikationen wie in eine Sackgasse: sie kann ni // Metamorphose im höhern Sinn durch Nehmen und Geben, Gewinnen und Verli
뒤: Wenn der Mensch über sein Physisches oder Moralisches nachdenkt, finde
So eigensinnig widersprechend ist der Mensch: zu seinem Vorteil will er keine Nötigung, zu seinem Schaden leidet er jeden Zwang.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es ist schwer, gegen den Augenblick gerecht sein: der gleichgültige ma // Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem An
뒤: Die Vorsicht ist einfach, die Hinterdreinsicht vielfach.
Ein Zustand, der alle Tage neuen Verdruß zuzieht, ist nicht der rechte.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: So eigensinnig widersprechend ist der Mensch: zu seinem Vorteil will e // Die Vorsicht ist einfach, die Hinterdreinsicht vielfach.
뒤: Bei Unvorsichtigkeiten ist nichts gewöhnlicher, als Aussichten auf die
Jedermann hat seine Eigenheiten und kann sie nicht loswerden; und doch geht mancher an seinen Eigenheiten, oft an den unschuldigsten, zugrunde.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: // Die Wahrheit gehört dem Menschen, der Irrtum der Zeit an. Deswegen sag
뒤: Wer sich nicht zuviel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt.
Wer sich nicht zuviel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Die Wahrheit gehört dem Menschen, der Irrtum der Zeit an. Deswegen sag // Jedermann hat seine Eigenheiten und kann sie nicht loswerden; und doch
뒤: In Kunst und Wissenschaft so wie im Tun und Handeln kommt alles darauf
Das Leben, so gemein es aussieht, so leicht es sich mit dem Gewöhnlichen, Alltäglichen zu befriedigen scheint, hegt und pflegt doch immer gewisse höhere Forderungen im stillen fort und sieht sich nach Mitteln um, sie zu befriedigen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es begegnete und geschieht mir noch, daß ein Werk bildender Kunst mir // Der Glaube ist ein häuslich heimlich Kapital, wie es öffentliche Spar-
뒤: Der eigentliche Obskurantismus ist nicht, daß man die Ausbreitung des
Unser ganzes Kunststück besteht darin, daß wir unsere Existenz aufgeben, um zu existieren.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Das Altertum setzen wir gern über uns, aber die Nachwelt nicht. Nur ei // Sich subordinieren ist überhaupt keine Kunst; aber in absteigender Lin
뒤:
Daß Menschen dasjenige noch zu können glauben, was sie gekonnt haben, ist natürlich genug; daß andere zu vermögen glauben, was sie nie vermochten, ist wohl seltsam, aber nicht selten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Es ist nun schon bald zwanzig Jahre, daß die Deutschen sämtlich transz //
뒤: Zu allen Zeiten sind es nur die Individuen, welche für die Wissenschaf
Die Wahlsprüche deuten auf das, was man nicht hat, wornach man strebt. Man stellt sich solches wie billig immer vor Augen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Sobald die guten Werke und das Verdienstliche derselben aufhören, sogl // Es ist eben, als ob man es selbst vermöchte, wenn man sich guten Rats
뒤: »Wer einen Stein nicht allein erheben mag, der soll ihn auch selbander
Alle Menschen, wie sie zur Freiheit gelangen, machen ihre Fehler gelten: die Starken das Übertreiben, die Schwachen das Vernachlässigen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: In eben dem Falle sind die neuern deutschen Künstler: den Zweig der Ku // Der Menschenverstand wird mit dem gesunden Menschen rein geboren, entw
뒤: Der Kampf des Alten, Bestehenden, Beharrenden mit Entwicklung, Aus- un
Kein Wunder, daß wir uns alle mehr oder weniger im Mittelmäßigen gefallen, weil es uns in Ruhe läßt; es gibt das behagliche Gefühl, als wenn man mit seinesgleichen umginge.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: // Alles Vortreffliche beschränkt uns für einen Augenblick, indem wir uns
뒤: Das Gemeine muß man nicht rügen; denn das bleibt sich ewig gleich.
Wir können einem Widerspruch in uns selbst nicht entgehen; wir müssen ihn auszugleichen suchen. Wenn uns andere widersprechen, das geht uns nichts an, das ist ihre Sache.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Kein Wunder, daß wir uns alle mehr oder weniger im Mittelmäßigen gefal // Das Gemeine muß man nicht rügen; denn das bleibt sich ewig gleich.
뒤: Es ist soviel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt, abe
Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Wir können einem Widerspruch in uns selbst nicht entgehen; wir müssen // Es ist soviel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt, abe
뒤: Dozieren kannst du Tüchtiger freilich nicht; es ist, wie das Predigen,
Wer gegen sich selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schönste Eigenschaft der größten Talente.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Sechsten Bandes erstes Heft. 1827
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 529-532.
앞: (1827) // Das Erste und Letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe
뒤: Brocardicon
Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Es ist nicht die Rede vom Höheren, wovon man wohl auch sprechen könnte // Versuche es doch der Künstler nur ein halb Jahr praktisch und setze we
뒤: Jeder Mensch muß nach seiner Weise denken; denn er findet auf seinem W
Ein großer Fehler: daß man sich mehr dünkt, als man ist, und sich weniger schätzt, als man wert ist.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Nur klug-tätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und G //
뒤: Es begegnet mir von Zeit zu Zeit ein Jüngling, an dem ich nichts verän
Alles, was unsern Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: // Ich schweige zu vielem still; denn ich mag die Menschen nicht irremach
뒤: Das Was des Kunstwerks interessiert die Menschen mehr als das Wie; jen
Genau besehen, haben wir uns noch alle Tage zu reformieren und gegen andere zu protestieren, wenn auch nicht in religiösem Sinne.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: So wie der Weihrauch einer Kohle Leben erfrischet, so erfrischet das G // Ich bin überzeugt, daß die Bibel immer schöner wird, je mehr man sie v
뒤: Wir haben das unabweichliche, täglich zu erneuernde, grundernstliche B
Wo ich aufhören muß, sittlich zu sein, habe ich keine Gewalt mehr.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Verharren wir aber in dem Bestreben, das Falsche, Ungehörige, Unzuläng // Mit den Jahren steigern sich die Prüfungen.
뒤:
Pflicht: wo man liebt, was man sich selbst befiehlt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: // »Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm
뒤: Der rechtliche Mensch denkt immer, er sei vornehmer und mächtiger, als
Nicht allein das Angeborene, sondern auch das Erworbene ist der Mensch.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wäre es Gott darum zu tun gewesen, daß die Menschen in der Wahrheit le // Man könnte zum Scherze sagen, der Mensch sei ganz aus Fehlern zusammen
뒤: Unsre Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsre Eigenheiten.
Unsre Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsre Eigenheiten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Man könnte zum Scherze sagen, der Mensch sei ganz aus Fehlern zusammen // Nicht allein das Angeborene, sondern auch das Erworbene ist der Mensch
뒤:
Das ganze Leben besteht aus
Wollen und Nicht-Vollbringen,
Vollbringen und Nicht-Wollen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Ich verwünsche das Tägliche, weil es immer absurd ist. Nur was wir dur // Indes wir, dem Ungeheuren unterworfen, kaum auf- und umschauen, was zu
뒤: Wollen und Vollbringen ist nicht der Mühe wert oder verdrießlich, davo
Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.주님(「천상의 서곡」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Prolog im Himmel
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 16-20.
앞: Auf deinem Wege mit herab, // Und steh beschämt, wenn du bekennen mußt:
뒤: MEPHISTOPHELES.
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust,
Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andre hebt gewaltsam sich vom Dunst
Zu den Gefilden hoher Ahnen.파우스트(「성문 앞에서」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Vor dem Tor
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 32-42.
앞: Du bist dir nur des einen Triebs bewußt; // O lerne nie den andern kennen!
뒤: O gibt es Geister in der Luft,
Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben,
Das ist der Weisheit letzter Schluß:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muß.파우스트(제2부 제5막 「궁전의 넓은 앞뜰」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Großer Vorhof des Palasts
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 346-349.
앞: Und wie sie nascht, gewaltsam einzuschießen, // Gemeindrang eilt, die Lücke zu verschließen.
뒤: Und so verbringt, umrungen von Gefahr,
눈먼 파우스트가 미래의 자유로운 공동체를 그리며 하는 말입니다. 그는 무덤 파는 소리를 토목 공사의 소리로 오해합니다. 그 앞의 강제와 희생도 함께 기억해야 하므로, 성공을 칭송하는 좌우명으로만 읽지 않기를 권합니다.
Du gleichst dem Geist, den du begreifst,
Nicht mir!지령(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Geschäftiger Geist, wie nah fühl' ich mich dir! // GEIST.
뒤: Verschwindet.
지령(Erdgeist)은 땅과 생명의 힘을 의인화한 극중 존재입니다. 파우스트의 자기 과신을 꺾는 응답으로 읽으실 수 있습니다.
Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.메피스토펠레스(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 42-52.
앞: Nun gut, wer bist du denn? // MEPHISTOPHELES.
뒤: FAUST.
메피스토펠레스의 자기소개입니다. 작품 안의 역설을 발췌했으며, 악행은 결국 좋으므로 허용해도 된다는 교훈을 덧붙이지 않았습니다.
So tauml' ich von Begierde zu Genuß,
Und im Genuß verschmacht' ich nach Begierde.파우스트(「숲과 동굴」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Wald und Höhle
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 103-107.
앞: Er facht in meiner Brust ein wildes Feuer // Nach jenem schönen Bild geschäftig an.
뒤: Mephistopheles tritt auf.
Wenn du dich selber machst zum Knecht,
Bedauert dich niemand, geht's dir schlecht;
Machst du dich aber selbst zum Herrn,
Die Leute sehn es auch nicht gern;
Und bleibst du endlich, wie du bist,
So sagen sie, daß nichts an dir ist.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Keins von allen
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 477-478.
앞: Keins von allen
뒤:
Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt,
Was willst du Beßres haben!
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
Der lasse sich begraben!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Das Beste
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 478-479.
앞: Das Beste
뒤:
Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/Beherzigung
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 46-47.
앞: Beherzigung
뒤:
Ich weiß, daß mir nichts angehört
Als der Gedanke, der ungestört
Aus meiner Seele will fließen,
Und jeder günstige Augenblick,
Den mich ein liebendes Geschick
Von Grund aus läßt genießen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/Eigentum
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 72.
앞: Eigentum
뒤:
Schaue von den Gegenständen
In dein Innerstes zurück;
Sicher traue deinen Händen,
Eignes fördre, Freundes Glück.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Inschriften, Denk- und Sendeblätter/45. Derselben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 737-738.
앞: Blicke weder links noch rechts; //
뒤:
Wie ich so ehrlich war,
Hab ich gefehlt
Und habe jahrelang
Mich durchgequält;
Ich galt und galt auch nicht,
Was sollt es heißen?
Nun wollt ich Schelm sein,
Tät mich befleißen;
Das wollt mir gar nicht ein,
Mußt mich zerreißen.
Da dacht ich: ehrlich sein
Ist doch das Beste,
War es nur kümmerlich,
So steht es feste.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Betrachtungen/[Wie ich so ehrlich war]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 48-49.
앞: [Wie ich so ehrlich war]
뒤:
Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und Halbweisen, das sind die gefährlichsten.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Die größten Menschen hängen immer mit ihrem Jahrhundert durch eine Sch // Man hält die Menschen gewöhnlich für gefährlicher, als sie sind.
뒤: Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man ve
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Die neuere Zeit schätzt sich selbst zu hoch, wegen der großen Masse Stoffes, den sie umfaßt. Der Hauptvorzug des Menschen beruht aber nur darauf, inwiefern er den Stoff zu behandeln und zu beherrschen weiß.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus der »Farbenlehre«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 481-487.
앞: Der schwache Faden, der sich aus dem manchmal so breiten Gewebe des Wi // Gewisse Tugenden gehören der Zeit an, und so auch gewisse Mängel, die
뒤: Es gibt zweierlei Erfahrungsarten, die Erfahrung des Abwesenden und di
Gehalt ohne Methode führt zur Schwärmerei, Methode ohne Gehalt zum leeren Klügeln; Stoff ohne Form zum beschwerlichen Wissen, Form ohne Stoff zu einem hohlen Wähnen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus der »Farbenlehre«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 481-487.
앞: Der Konflikt des Individuums mit der unmittelbaren Erfahrung und der m // Sowohl in Absicht auf Überlieferung als eigene Erfahrung muß nach Natu
뒤: Leider besteht der ganze Hintergrund der Geschichte der Wissenschaften
Die Weisheit ist nur in der Wahrheit.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es ist traurig anzusehen, wie ein außerordentlicher Mensch sich gar of // Die größte Achtung, die ein Autor für sein Publikum haben kann, ist, d
뒤: Wenn ich irre, kann es jeder bemerken, wenn ich lüge, nicht.
Ist denn die Welt nicht schon voller Rätsel genug, daß man die einfachsten Erscheinungen auch noch zu Rätseln machen soll?괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Wenn ich irre, kann es jeder bemerken, wenn ich lüge, nicht. // Der Deutsche hat Freiheit der Gesinnung, und daher merkt er nicht, wen
뒤: Das kleinste Haar wirft seinen Schatten.
Nicht überall, wo Wasser ist, sind Frösche; aber wo man Frösche hört, ist Wasser.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: // In der Welt kommt's nicht drauf an, daß man die Menschen kenne, sonder
뒤: Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.
Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: In der Welt kommt's nicht drauf an, daß man die Menschen kenne, sonder // Nicht überall, wo Wasser ist, sind Frösche; aber wo man Frösche hört,
뒤: Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind; man muß ihn nur nicht
Was man nicht versteht, besitzt man nicht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Bemalung und Punktierung der Körper ist eine Rückkehr zur Tierheit. // Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu sc
뒤: Nicht jeder, dem man Prägnantes überliefert, wird produktiv; es fällt
Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der Schnee ist eine erlogene Reinlichkeit. // Wer sich vor der Idee scheut, hat auch zuletzt den Begriff nicht mehr.
뒤:
Es ist so gewiß als wunderbar, daß Wahrheit und Irrtum aus einer Quelle entstehen; deswegen man oft dem Irrtum nicht schaden darf, weil man zugleich der Wahrheit schadet.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: In den Wissenschaften ist es höchst verdienstlich, das unzulängliche W // Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im
뒤:
Die Wahrheit gehört dem Menschen, der Irrtum der Zeit an.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es ist so gewiß als wunderbar, daß Wahrheit und Irrtum aus einer Quell //
뒤: Jedermann hat seine Eigenheiten und kann sie nicht loswerden; und doch
Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden; jener liegt auf der Oberfläche, damit läßt sich wohl fertig werden; diese ruht in der Tiefe, danach zu forschen ist nicht jedermanns Sache.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: (1823) // Eigenes und Angeeignetes
뒤: Wir alle leben vom Vergangnen und gehen am Vergangenen zugrunde.
Wir alle sind so borniert, daß wir immer glauben, recht zu haben; und so läßt sich ein außerordentlicher Geist denken, der nicht allein irrt, sondern sogar Lust am Irrtum hat.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nic // Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüch
뒤: Reine mittlere Wirkung zur Vollendung des Guten und Rechten ist sehr s
Wo der Anteil sich verliert, verliert sich auch das Gedächtnis.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Eine Sammlung von Anekdoten und Maximen ist für den Weltmann der größt // Man sagt: »Studiere, Künstler, die Natur!« Es ist aber keine Kleinigke
뒤: Die Welt ist eine Glocke, die einen Riß hat: sie klappert, aber klingt
Es gibt Menschen, die gar nicht irren, weil sie sich nichts Vernünftiges vorsetzen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Wenn die Menschen recht schlecht werden, haben sie keinen Anteil mehr // Gescheute Leute sind immer das beste Konversationslexikon.
뒤:
Ich habe mich so lange ums Allgemeine bemüht, bis ich einsehen lernte, was vorzügliche Menschen im Besondern leisten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: // Aemilium Paulum – virum in tantum laudandum, in quantum intelligi virt
뒤:
Das Wahre ist eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir alle nur blinzend so daran vorbeizukommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Mannräuschlein nannte man im siebzehnten Jahrhundert gar ausdrucksvoll // Liebes gewaschenes Seelchen ist der verliebteste Ausdruck auf Hiddense
뒤: »Die Klugen haben miteinander viel gemein.« Äschylus.
Der törigste von allen Irrtümern ist, wenn junge gute Köpfe glauben, ihre Originalität zu verlieren, indem sie das Wahre anerkennen, was von andern schon anerkannt worden.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Auch findet derselbe Gleichnisse, wo wir sie nicht hernehmen würden; z // »Herr von Schweinichen« ist ein merkwürdiges Geschichts- und Sittenbuc
뒤: Die Gelehrten sind meist gehässig, wenn sie widerlegen; einen Irrenden
Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: (1826) // Einzelnes
뒤: Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.
Die Wahrheit widerspricht unserer Natur, der Irrtum nicht, und zwar aus einem sehr einfachen Grunde: die Wahrheit fordert, daß wir uns für beschränkt erkennen sollen, der Irrtum schmeichelt uns, wir seien auf ein oder die andere Weise unbegrenzt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Erfahrung kann sich ins Unendliche erweitern, Theorie nicht in eben de // Es ist immer dieselbe Welt, die der Betrachtung offensteht, die immerf
뒤: Es ist nun schon bald zwanzig Jahre, daß die Deutschen sämtlich transz
Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen könnten, müßte von uns lernen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Ein jeder leidet, der nicht für sich selbst handelt. Man handele für a // Das Faßliche gehört der Sinnlichkeit und dem Verstande. Hieran schließ
뒤: Deshalb ist die Bibel ein ewig wirksames Buch, weil, solange die Welt
Das Erste und Letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Sechsten Bandes erstes Heft. 1827
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 529-532.
앞: Sechsten Bandes erstes Heft // (1827)
뒤: Wer gegen sich selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schö
Zuerst belehre man sich selbst, dann wird man Belehrung von andern empfangen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Naturwissenschaft«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 538-545.
앞: // Zur Verewigung des Irrtums tragen die Werke besonders bei, die enzyklo
뒤: Theorien sind gewöhnlich Übereilungen eines ungeduldigen Verstandes, d
Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Betrachtungen im Sinne der Wanderer // Kunst, Ethisches, Natur
뒤: Wie kann man sich selbst kennenlernen? Durch Betrachten niemals, wohl
Jeder Mensch muß nach seiner Weise denken; denn er findet auf seinem Wege immer ein Wahres oder eine Art von Wahrem, die ihm durchs Leben hilft. Nur darf er sich nicht gehenlassen, er muß sich kontrollieren; der bloße nackte Instinkt geziemt nicht dem Menschen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Versuche es doch der Künstler nur ein halb Jahr praktisch und setze we // Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich,
뒤: Unbedingte Tätigkeit, von welcher Art sie sei, macht zuletzt bankerott
Wahrheitsliebe zeigt sich darin, daß man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Die Frage, ob man bei Betrachtung von Kunstleistungen vergleichen soll //
뒤: Ein historisches Menschengefühl heißt ein dergestalt gebildetes, daß e
Wer sich mit reiner Erfahrung begnügt und darnach handelt, der hat Wahres genug. Das heranwachsende Kind ist weise in diesem Sinne.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Man erkennt niemand an als den, der uns nutzt. Wir erkennen den Fürste // Der Bach ist dem Müller befreundet, dem er nutzt, und er stürzt gern ü
뒤: Die Theorie an und für sich ist nichts nütze, als insofern sie uns an
Alles Abstrakte wird durch Anwendung dem Menschenverstand genähert, und so gelangt der Menschenverstand durch Handeln und Beobachten zur Abstraktion.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Wer sich mit reiner Erfahrung begnügt und darnach handelt, der hat Wah // Die Theorie an und für sich ist nichts nütze, als insofern sie uns an
뒤: Wer zuviel verlangt, wer sich am Verwickelten erfreut, der ist den Ver
Die Geschichte der Wissenschaften ist eine große Fuge, in der die Stimmen der Völker nach und nach zum Vorschein kommen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Es gibt zwei friedliche Gewalten: das Recht und die Schicklichkeit. // Das Recht dringt auf Schuldigkeit, die Polizei aufs Geziemende. Das Re
뒤: Man kann in den Naturwissenschaften über manche Probleme nicht gehörig
푸가는 여러 성부가 주제를 이어받고 엮는 음악 형식입니다. 서로 다른 민족의 학문적 기여를 그 목소리들에 비유합니다.
Autorität, daß nämlich etwas schon einmal geschehen, gesagt oder entschieden worden sei, hat großen Wert; aber nur der Pedant fordert überall Autorität.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Die Geschichte der Wissenschaften ist eine große Fuge, in der die Stim // Man kann in den Naturwissenschaften über manche Probleme nicht gehörig
뒤: Altes Fundament ehrt man, darf aber das Recht nicht aufgeben, irgendwo
Man tut nicht wohl, sich allzulange im Abstrakten aufzuhalten. Das Esoterische schadet nur, indem es exoterisch zu werden trachtet. Leben wird am besten durchs Lebendige belehrt.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Wer den Unterschied des Phantastischen und Ideellen, des Gesetzlichen // Es gibt Hypothesen, wo Verstand und Einbildungskraft sich an die Stell
뒤: Für die vorzüglichste Frau wird diejenige gehalten, welche ihren Kinde
‘은밀한 가르침’과 ‘밖으로 통용됨’은 esoterisch와 exoterisch의 대비입니다. 추상적인 가르침이 삶과의 연결 없이 바깥에 적용될 때의 문제를 읽으실 수 있습니다.
Eine allgemeine Ausbildung dringt uns jetzt die Welt ohnehin auf, wir brauchen uns deshalb darum nicht weiter zu bemühen; das Besondere müssen wir uns zueignen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Doch mag dies auch vorteilhaft sein, sonst unterließe man das Forschen // Wer sich von nun an nicht auf eine Kunst oder Handwerk legt, der wird
뒤:
Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden sie auch.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Es hört doch jeder nur, was er versteht. // Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.
뒤: Wer kann sagen, er erfahre was, wenn er nicht ein Erfahrender ist?
Was du ererbt von deinen Vätern hast,
Erwirb es, um es zu besitzen.
Was man nicht nützt, ist eine schwere Last,
Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Weit besser hätt' ich doch mein weniges verpraßt, // Als mit dem wenigen belastet hier zu schwitzen!
뒤: Doch warum heftet sich mein Blick auf jene Stelle?
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
Und grün des Lebens goldner Baum.메피스토펠레스(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer [1]
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 52-67.
앞: Das sieht schon besser aus! Man sieht doch, wo und wie. // MEPHISTOPHELES.
뒤: SCHÜLER.
학생에게 말하는 화자는 메피스토펠레스입니다. 유혹과 풍자의 장면이므로 이 구절을 괴테의 과학 부정 선언으로 읽어서는 안 됩니다.
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Ihr Himmelstöne, mich am Staube? // Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind.
뒤: Zu jenen Sphären wag' ich nicht zu streben,
O glücklich, wer noch hoffen kann
Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!
Was man nicht weiß, das eben brauchte man,
Und was man weiß, kann man nicht brauchen.파우스트(「성문 앞에서」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Vor dem Tor
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 32-42.
앞: So kann dein Sohn zu höhrem Ziel gelangen. // FAUST.
뒤: Doch laß uns dieser Stunde schönes Gut
Das Pergament, ist das der heil'ge Bronnen,
Woraus ein Trunk den Durst auf ewig stillt?
Erquickung hast du nicht gewonnen,
Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Muß wohl ein armer Teufel sterben. // FAUST.
뒤: WAGNER.
Ein Quidam sagt: »Ich bin von keiner Schule!
Kein Meister lebt, mit dem ich buhle;
Auch bin ich weit davon entfernt,
Daß ich von Toten was gelernt.«
Das heißt, wenn ich ihn recht verstand:
Ich bin ein Narr auf eigne Hand.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Den Originalen
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 476.
앞: Den Originalen
뒤:
Ins Sichere willst du dich betten!
Ich liebe mir inneren Streit:
Denn wenn wir die Zweifel nicht hätten,
Wo wäre denn frohe Gewißheit?시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: Sei belehrt, es sei gesegnet! // Und das bleibe dir Gewinn.
뒤: »Was willst du, daß von deiner Gesinnung
Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Man mag noch so eingezogen leben, so wird man, ehe man sich's versieht // Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ei
뒤: Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewußt wär
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewußt wäre, wie oft er die andern mißversteht.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ei // Sich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben w
뒤: Man verändert fremde Reden beim Wiederholen wohl nur darum so sehr, we
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Jedes ausgesprochene Wort erregt den Gegensinn.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Man verändert fremde Reden beim Wiederholen wohl nur darum so sehr, we // Wer vor andern lange allein spricht, ohne den Zuhörern zu schmeicheln,
뒤:
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Jedes ausgesprochene Wort erregt den Gegensinn. //
뒤: Die angenehmsten Gesellschaften sind die, in welchen eine heitere Ehre
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Wenn ich irre, kann es jeder bemerken, wenn ich lüge, nicht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Die größte Achtung, die ein Autor für sein Publikum haben kann, ist, d // Die Weisheit ist nur in der Wahrheit.
뒤: Der Deutsche hat Freiheit der Gesinnung, und daher merkt er nicht, wen
Man sagt: »Eitles Eigenlob stinket.« Das mag sein; was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch habe, dafür hat das Publikum keine Nase.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Alles Lyrische muß im Ganzen sehr vernünftig, im Einzelnen ein bißchen // Es hat mit euch eine Beschaffenheit wie mit dem Meer, dem man untersch
뒤: Der Roman ist eine subjektive Epopée, in welcher der Verfasser sich di
Man muß sein Glaubensbekenntnis von Zeit zu Zeit wiederholen, aussprechen, was man billigt, was man verdammt; der Gegenteil läßt's ja auch nicht daran fehlen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Ein Phänomen, ein Versuch kann nichts beweisen; es ist das Glied einer // Abbildungen, Wortbeschreibung, Maß, Zahl und Zeichen stellen noch imme
뒤: In der jetzigen Zeit soll niemand schweigen oder nachgeben; man muß re
In der jetzigen Zeit soll niemand schweigen oder nachgeben; man muß reden und sich rühren, nicht um zu überwinden, sondern sich auf seinem Posten zu erhalten; ob bei der Majorität oder Minorität, ist ganz gleichgültig.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Abbildungen, Wortbeschreibung, Maß, Zahl und Zeichen stellen noch imme // Man muß sein Glaubensbekenntnis von Zeit zu Zeit wiederholen, aussprec
뒤: Was die Franzosen tournure nennen, ist eine zur Anmut gemilderte Anmaß
Der eigentliche Obskurantismus ist nicht, daß man die Ausbreitung des Wahren, Klaren, Nützlichen hindert, sondern daß man das Falsche in Kurs bringt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der Glaube ist ein häuslich heimlich Kapital, wie es öffentliche Spar- // Das Leben, so gemein es aussieht, so leicht es sich mit dem Gewöhnlich
뒤:
Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Der herrliche Kirchengesang »Veni Creator Spiritus« ist ganz eigentlic // Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne
뒤: Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüch
Das eigentlich Unverständige sonst verständiger Menschen ist, daß sie nicht zurechtzulegen wissen, was ein anderer sagt, aber nicht gerade trifft, wie er's hätte sagen sollen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Das Wahre ist eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir al // »Die Klugen haben miteinander viel gemein.« Äschylus.
뒤: Ein jeder, weil er spricht, glaubt, auch über die Sprache sprechen zu
Ein jeder, weil er spricht, glaubt, auch über die Sprache sprechen zu können.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: »Die Klugen haben miteinander viel gemein.« Äschylus. // Das eigentlich Unverständige sonst verständiger Menschen ist, daß sie
뒤: Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler beg
Die Gelehrten sind meist gehässig, wenn sie widerlegen; einen Irrenden sehen sie gleich als ihren Todfeind an.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: »Herr von Schweinichen« ist ein merkwürdiges Geschichts- und Sittenbuc // Der törigste von allen Irrtümern ist, wenn junge gute Köpfe glauben, i
뒤: Die Schönheit kann nie über sich selbst deutlich werden.
Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat, deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Die Menschen halten sich mit ihren Neigungen ans Lebendige. Die Jugend // Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen, sie wird immer eine T
뒤:
Von der besten Gesellschaft sagte man: ihr Gespräch ist unterrichtend, ihr Schweigen bildend.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunde //
뒤: Von einem bedeutenden frauenzimmerlichen Gedichte sagte jemand, es hab
Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, entsetzliches Unglück anzurichten.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Der zur Vernunft geborene Mensch bedarf noch großer Bildung, sie mag s // Ist er nun nicht geneigt, von höher ausgebildeten Künstlern der Vor- u
뒤: »Blasen ist nicht flöten, ihr müßt die Finger bewegen.«
Man braucht nicht alles selbst gesehen noch erlebt zu haben; willst du aber dem andern und seinen Darstellungen vertrauen, so denke, daß du es nun mit dreien zu tun hast: mit dem Gegenstand und zwei Subjekten.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um // Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen: das Besondere ist das Al
뒤: Grundeigenschaft der lebendigen Einheit: sich zu trennen, sich zu vere
Wenn mancher sich nicht verpflichtet fühlte, das Unwahre zu wiederholen, weil er's einmal gesagt hat, so wären es ganz andere Leute geworden.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: // Lebhafte Frage nach der Ursache, Verwechslung von Ursache und Wirkung,
뒤: Das Falsche hat den Vorteil, daß man immer darüber schwätzen kann; das
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Vernünftiges und Unvernünftiges haben gleichen Widerspruch zu erleiden // Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: beidem w
뒤: Diejenigen, welche widersprechen und streiten, sollten mitunter bedenk
Es hört doch jeder nur, was er versteht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Diejenigen, welche widersprechen und streiten, sollten mitunter bedenk //
뒤: Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.
Was man mündlich ausspricht, muß der Gegenwart, dem Augenblick gewidmet sein; was man schreibt, widme man der Ferne, der Folge.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wer kann sagen, er erfahre was, wenn er nicht ein Erfahrender ist? // Über die wichtigsten Angelegenheiten des Gefühls wie der Vernunft, der
뒤: Man frage nicht, ob man durchaus übereinstimmt, sondern ob man in eine
Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit
Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.
Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: FAUST. // O ja, bis an die Sterne weit!
뒤: Da ist's denn wahrlich oft ein Jammer!
Wo recht viel Widersprüche schwirren,
Mag ich am liebsten wandern;
Niemand gönnt dem andern –
Wie lustig! – das Recht zu irren.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: Bedenke dann, das macht dich gleich gelind, // Daß Narrenwärter selbst auch Narren sind.
뒤: Stämme wollen gegen Stämme pochen,
Habt ihr gelogen in Wort und Schrift,
Andern ist es und euch ein Gift.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 2
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 648-661.
앞: Fragt: ob ihr alles, was ihr schaut, // Mit redlichem Gesicht mögt lieben.
뒤: X hat sich nie des Wahren beflissen,
Sagt nur nichts halb:
Ergänzen, welche Pein!
Sagt nur nichts grob:
Das Wahre spricht sich rein.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 3
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 661-671.
앞: Wo käme Lieb und Haß denn her, // Wenn er nicht schon von alters wär!
뒤: »Entferne dich nicht ganz und gar,
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch. // Die angenehmsten Gesellschaften sind die, in welchen eine heitere Ehre
뒤: Das Lächerliche entspringt aus einem sittlichen Kontrast, der auf eine
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Gewisse Mängel sind notwendig zum Dasein des Einzelnen. Es würde uns unangenehm sein, wenn alte Freunde gewisse Eigenheiten ablegten.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Einem bejahrten Manne verdachte man, daß er sich noch um junge Frauenz // Man läßt sich seine Mängel vorhalten, man läßt sich strafen, man leide
뒤: Man sagt: »Er stirbt bald«, wenn einer etwas gegen seine Art und Weise
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt; aber er muß sich auch // Man kann der Gesellschaft alles aufdringen, nur nicht, was eine Folge
뒤: Ich finde es beinahe natürlich, daß wir an Besuchenden mancherlei ausz
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus ihr entspringt die bequemste Höflichkeit des äußern Betragens.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht einen tiefen s // Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt.
뒤: Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der mö
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Man hält die Menschen gewöhnlich für gefährlicher, als sie sind.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Es gibt keinen größern Trost für die Mittelmäßigkeit, als daß das Geni // Die größten Menschen hängen immer mit ihrem Jahrhundert durch eine Sch
뒤: Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Man würde einander besser kennen, wenn sich nicht immer einer dem andern gleichstellen wollte.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Vor dem Gewitter erhebt sich zum letzten Male der Staub gewaltsam, der // Die Menschen kennen einander nicht leicht, selbst mit dem besten Wille
뒤: Ausgezeichnete Personen sind daher übler dran als andere: da man sich
Die Menge kann tüchtige Menschen nicht entbehren, und die Tüchtigen sind ihnen jederzeit zur Last.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Wer keine Liebe fühlt, muß schmeicheln lernen, sonst kommt er nicht au // Gegen die Kritik kann man sich weder schützen noch wehren; man muß ihr
뒤: Wer meine Fehler überträgt, ist mein Herr, und wenn's mein Diener wäre
Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Die Verwechselung eines Konsonanten mit dem andern möchte wohl aus Unf // Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, s
뒤:
Es gibt Personen, denen ich wohlwill und wünschte, ihnen besser wollen zu können.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Ob denn die Glücklichen glauben, daß der Unglückliche wie ein Gladiato // Den Timon fragte jemand wegen des Unterrichts seiner Kinder. »Laßt sie
뒤: Der eine Bruder brach Töpfe, der andere Krüge. Verderbliche Wirtschaft
Der Haß ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives; deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Haß übergeht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Der eine Bruder brach Töpfe, der andere Krüge. Verderbliche Wirtschaft // Wie man aus Gewohnheit nach einer abgelaufenen Uhr hinsieht, als wenn
뒤: Der Rhythmus hat etwas Zauberisches, sogar macht er uns glauben, das E
Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Einzelnes // Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst de
뒤:
Mißgunst und Haß beschränken den Beobachter auf die Oberfläche, selbst wenn Scharfsinn sich zu ihnen gesellt; verschwistert sich dieser hingegen mit Wohlwollen und Liebe, so durchdringt er die Welt und den Menschen, ja er kann hoffen, zum Allerhöchsten zu gelangen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Es gibt Menschen, die ihr Gleiches lieben und aufsuchen, und wieder so // Wer sich von jeher erlaubt hätte, die Welt so schlecht anzusehen, wie
뒤: Panoramic ability schreibt mir ein englischer Kritiker zu, wofür ich a
Allein kann der Mensch nicht wohl bestehen, daher schlägt er sich gern zu einer Partei, weil er da, wenn auch nicht Ruhe, doch Beruhigung und Sicherheit findet.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Naturwissenschaft«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 538-545.
앞: Diejenigen, welche ich die Universalisten nennen möchte, sind überzeug // So wiederhole ich die meinige: daß man auf diesen höheren Stufen nicht
뒤: Es gibt wohl zu diesem oder jenem Geschäft von Natur unzulängliche Men
Die Mängel erkennt nur der Lieblose; deshalb, um sie einzusehen, muß man auch lieblos werden, aber nicht mehr, als hiezu nötig ist.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: »Wenn man alt ist, muß man mehr tun, als da man jung war.« // Erfüllte Pflicht empfindet sich immer noch als Schuld, weil man sich n
뒤: Das höchste Glück ist das, welches unsere Mängel verbessert und unsere
Die schwer zu lösende Aufgabe strebender Menschen ist, die Verdienste älterer Mitlebenden anzuerkennen und sich von ihren Mängeln nicht hindern zu lassen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Eitelkeit ist eine persönliche Ruhmsucht: man will nicht wegen seiner // Dummheit, seinen Feind vor dem Tode, und Niederträchtigkeit, nach dem
뒤: Das radikale Übel: daß jeder gern sein möchte, was er sein könnte, und
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
Die wahre Liberalität ist Anerkennung.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Daß die Naturforscher nicht durchaus mit mir einig werden, ist bei der // Das Urteil können sie verwehren, aber die Wirkung nicht hindern.
뒤:
Es gibt Menschen, die auf die Mängel ihrer Freunde sinnen; dabei ist nichts zu gewinnen. Ich habe immer auf die Verdienste meiner Widersacher achtgehabt und davon Vorteil gezogen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Eine nachgesprochne Wahrheit verliert schon ihre Grazie, aber ein nach // Das Absurde, Falsche läßt sich jedermann gefallen: denn es schleicht s
뒤: Vernünftiges und Unvernünftiges haben gleichen Widerspruch zu erleiden
Denke nur niemand, daß man auf ihn als den Heiland gewartet habe!괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Derjenige, der's allen andern zuvortun will, betrügt sich meist selbst // Versuche, die eigne Autorität zu fundieren: sie ist überall begründet,
뒤: Wer tätig sein will und muß, hat nur das Gehörige des Augenblicks zu b
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein;
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.파우스트(「성문 앞에서」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Vor dem Tor
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 32-42.
앞: Blinken uns farbige Kleider an. // Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
뒤: WAGNER.
Der Teufel hol das Menschengeschlecht!
Man möchte rasend werden!
Da nehm ich mir so eifrig vor:
Will niemand weiter sehen,
Will all das Volk Gott und sich selbst
Und dem Teufel überlassen!
Und kaum seh ich ein Menschengesicht,
So hab ich's wieder lieb.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Hypochonder
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 474-475.
앞: Hypochonder
뒤:
Ich liebe mir den heitern Mann
Am meisten unter meinen Gästen:
Wer sich nicht selbst zum besten haben kann,
Der ist gewiß nicht von den Besten.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Meine Wahl
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 479.
앞: Meine Wahl
뒤:
Das Größte will man nicht erreichen,
Man beneidet nur seinesgleichen;
Der schlimmste Neidhart ist in der Welt,
Der jeden für seinesgleichen hält.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Égalité
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 482-483.
앞: Égalité
뒤:
»Sag nur, wie trägst du so behäglich
Der tollen Jugend anmaßliches Wesen?«
Fürwahr, sie wären unerträglich,
Wär ich nicht auch unerträglich gewesen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: »Warum erklärst du's nicht und läßt sie gehn?« // Geht's mich denn an, wenn sie mich nicht verstehn?
뒤: Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert;
Tust deine Sache und tust sie recht,
Halt fest und ehre deinen Orden;
Hältst du aber die andern für schlecht,
So bist du selbst ein Pedant geworden.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 2
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 648-661.
앞: Das mach ich mir denn zum reichen Gewinn, // Daß ich getrost ein Pedante bin.
뒤: Wie einer denkt, ist einerlei,
Fehlst du, laß dich's nicht betrüben:
Denn der Mangel führt zum Lieben;
Kannst dich nicht vom Fehl befrein,
Wirst du andern gern verzeihn.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 3
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 661-671.
앞: Doch wird euch, zu gelegener Zeit, // Auch das Absurde fröhlich.
뒤: Die Jugend verwundert sich sehr,
Die Leidenschaft erhöht und mildert sich durchs Bekennen. In nichts wäre die Mittelstraße vielleicht wünschenswerter als im Vertrauen und Verschweigen gegen die, die wir lieben.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Unsre Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steig // Große Leidenschaften sind Krankheiten ohne Hoffnung. Was sie heilen kö
뒤: Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt; aber er muß sich auch
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe!오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt. // Es gibt eine Höflichkeit des Herzens; sie ist der Liebe verwandt. Aus
뒤: Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilde
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. // Es darf sich einer nur für frei erklären, so fühlt er sich den Augenbl
뒤: Es ist was Schreckliches um einen vorzüglichen Mann, auf den sich die
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es gibt problematische Naturen, die keiner Lage gewachsen sind, in der // Das eigentlich wahrhaft Gute, was wir tun, geschieht größtenteils clam
뒤: Der Schmutz ist glänzend, wenn die Sonne scheinen mag.
Es gibt Menschen, die ihr Gleiches lieben und aufsuchen, und wieder solche, die ihr Gegenteil lieben und diesem nachgehn.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: // Bonus vir semper tiro.
뒤: Wer sich von jeher erlaubt hätte, die Welt so schlecht anzusehen, wie
Es ist eben, als ob man es selbst vermöchte, wenn man sich guten Rats erholen kann.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Die Meisterschaft gilt oft für Egoismus. // Sobald die guten Werke und das Verdienstliche derselben aufhören, sogl
뒤: Die Wahlsprüche deuten auf das, was man nicht hat, wornach man strebt.
Geselligkeit lag in meiner Natur; deswegen ich bei vielfachem Unternehmen mir Mitarbeiter gewann und mich ihnen zum Mitarbeiter bildete und so das Glück erreichte, mich in ihnen und sie in mir fortleben zu sehn.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: »Nihil rerum mortalium tam instabile ac fluxum est quam potentia non s // »Es gibt auch Afterkünstler: Dilettanten und Spekulanten; jene treiben
뒤: Mein ganzes inneres Wirken erwies sich als eine lebendige Heuristik, w
Ein jeder leidet, der nicht für sich selbst handelt. Man handele für andere, um mit ihnen zu genießen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Nur in der Schule selbst ist die eigentliche Vorschule. // Der Irrtum verhält sich gegen das Wahre wie der Schlaf gegen das Wache
뒤: Das Faßliche gehört der Sinnlichkeit und dem Verstande. Hieran schließ
Es ist soviel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt, aber es berührt sich nicht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Das Gemeine muß man nicht rügen; denn das bleibt sich ewig gleich. // Wir können einem Widerspruch in uns selbst nicht entgehen; wir müssen
뒤: Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst z
Die schönste Metempsychose ist die, wenn wir uns im andern wieder auftreten sehn.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Morphologie«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 532-538.
앞: So ruhen meine Naturstudien auf der reinen Basis des Erlebten; wer kan // Wer die Entdeckung der Luftballone miterlebt hat, wird ein Zeugnis geb
뒤: Professor Zaupers »Deutsche Poetik aus Goethe« sowie der »Nachtrag« zu
Metempsychose는 영혼의 이동 또는 윤회를 뜻합니다. 여기서는 다른 사람 안에 자신의 삶이 이어지는 경험에 빗대었습니다.
Gar selten tun wir uns selbst genug; desto tröstender ist es, andern genuggetan zu haben.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Morphologie«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 532-538.
앞: Professor Zaupers »Deutsche Poetik aus Goethe« sowie der »Nachtrag« zu // Und wäre es denn anders? Was der junge Freund an uns erlebt, ist ja ge
뒤: Wir sehen in unser Leben doch nur als in ein Zerstückeltes zurück, wei
Man ist nur eigentlich lebendig, wenn man sich des Wohlwollens andrer freut.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Shakespeare ist für aufkeimende Talente gefährlich zu lesen; er nötigt // Über Geschichte kann niemand urteilen, als wer an sich selbst Geschich
뒤: Frömmigkeit ist kein Zweck, sondern ein Mittel, um durch die reinste G
Das höchste Glück ist das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Erfüllte Pflicht empfindet sich immer noch als Schuld, weil man sich n // Die Mängel erkennt nur der Lieblose; deshalb, um sie einzusehen, muß m
뒤:
Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Unsre Meinungen sind nur Supplemente unsrer Existenz. Wie einer denkt, // Historisch betrachtet, erscheint unser Gutes in mäßigem Lichte, und un
뒤: Man kann niemand lieben, als dessen Gegenwart man sicher ist, wenn man
애정이 결점을 다르게 보게 하는 역설입니다. 폭력이나 기만을 받아들여야 한다는 권유로 확대하지 않았습니다.
Man kann niemand lieben, als dessen Gegenwart man sicher ist, wenn man sein bedarf.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Historisch betrachtet, erscheint unser Gutes in mäßigem Lichte, und un // Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
뒤: Man kennt nur diejenigen, von denen man leidet.
Mit jemand leben oder in jemand leben ist ein großer Unterschied. Es gibt Menschen, in denen man leben kann, ohne mit ihnen zu leben, und umgekehrt. Beides zu verbinden ist nur der reinsten Liebe und Freundschaft möglich.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Man kennt nur diejenigen, von denen man leidet. // Man beobachtet niemand als die Personen, von denen man leidet. Um uner
뒤: Es ist besser, man betrügt sich an seinen Freunden, als daß man seine
Es ist besser, man betrügt sich an seinen Freunden, als daß man seine Freunde betrüge.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Man beobachtet niemand als die Personen, von denen man leidet. Um uner // Mit jemand leben oder in jemand leben ist ein großer Unterschied. Es g
뒤:
Sage nicht, daß du geben willst, sondern gib! Die Hoffnung befriedigst du nie.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meis // Der Wolf im Schafpelze ist weniger gefährlich als das Schaf in irgende
뒤: Man würde viel Almosen geben, wenn man Augen hätte zu sehen, was eine
Man frage nicht, ob man durchaus übereinstimmt, sondern ob man in einem Sinne verfährt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Über die wichtigsten Angelegenheiten des Gefühls wie der Vernunft, der // Was man mündlich ausspricht, muß der Gegenwart, dem Augenblick gewidme
뒤: Nichts Peinlichers habe gefunden, als mit jemand in widerwärtigem Verh
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt.
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!미뇽(『빌헬름 마이스터』 속 인물)
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Aus Wilhelm Meister/Dieselbe
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 353-354.
앞: Dieselbe
뒤:
『빌헬름 마이스터의 수업시대』의 미뇽이 부르는 노래로도 알려진 시입니다. 사랑과 이별의 고통을 작품 속 목소리로 들려줍니다.
Wer sich der Einsamkeit ergibt,
Ach, der ist bald allein;
Ein jeder lebt, ein jeder liebt
Und läßt ihn seiner Pein.하프 타는 노인(『빌헬름 마이스터』 속 인물)
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Aus Wilhelm Meister/Harfenspieler
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 354-355.
앞: Harfenspieler
뒤:
『빌헬름 마이스터의 수업시대』의 하프 타는 노인과 이어지는 노래입니다. 고독에 대한 하나의 목소리이며 모든 혼자 있는 삶의 판정은 아닙니다.
Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Haß verschließt,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem genießt,
Was, von Menschen nicht gewußt
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/An den Mond
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 69-71.
앞: Oder um die Frühlingspracht // Junger Knospen quillst.
뒤:
Mann mit zugeknöpften Taschen,
Dir tut niemand was zulieb:
Hand wird nur von Hand gewaschen;
Wenn du nehmen willst, so gib!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Wie du mir, so ich dir
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 483.
앞: Wie du mir, so ich dir
뒤:
Was willst du untersuchen,
Wohin die Milde fließt!
Ins Wasser wirf deine Kuchen,
Wer weiß, wer sie genießt.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Sprüche/[Was willst du untersuchen]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 73.
앞: [Was willst du untersuchen]
뒤:
»Du hast gar vielen nicht gedankt,
Die dir so manches Gute gegeben!«
Darüber bin ich nicht erkrankt,
Ihre Gaben mir im Herzen leben.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Sprüche/[Du hast gar vielen nicht gedankt]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 77.
앞: [Du hast gar vielen nicht gedankt]
뒤:
Lieb und Leidenschaft können verfliegen,
Wohlwollen aber wird ewig siegen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 3
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 661-671.
앞: Erführe man nur in solchen Jahren, // Was wir zusammen in dreißig erfahren.
뒤: »Entfernst du dich, du liebe Seele,
Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Die Kunst beschäftigt sich mit dem Schweren und Guten. // Das Schwierige leicht behandelt zu sehen gibt uns das Anschauen des Un
뒤: Säen ist nicht so beschwerlich als ernten.
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Säen ist nicht so beschwerlich als ernten.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Das Schwierige leicht behandelt zu sehen gibt uns das Anschauen des Un // Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.
뒤:
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Wenn der Mensch alles leisten soll, was man von ihm fordert, so muß er sich für mehr halten, als er ist.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: (1821) // Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen
뒤: Solange das nicht ins Absurde geht, erträgt man's auch gern.
Dem tätigen Menschen kommt es darauf an, daß er das Rechte tue; ob das Rechte geschehe, soll ihn nicht kümmern.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es ist eine Forderung der Natur, daß der Mensch mitunter betäubt werde //
뒤: Mancher klopft mit dem Hammer an der Wand herum und glaubt, er treffe
행위의 옳음과 결과의 불확실성을 구분하는 잠언입니다. 오늘의 사유에서는 행동 뒤의 결과 점검도 함께 물었습니다.
Mancher klopft mit dem Hammer an der Wand herum und glaubt, er treffe jedesmal den Nagel auf den Kopf.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: // Dem tätigen Menschen kommt es darauf an, daß er das Rechte tue; ob das
뒤: Die französischen Worte sind nicht aus geschriebenen lateinischen Wort
Die Menschen verdrießt's, daß das Wahre so einfach ist; sie sollten bedenken, daß sie noch Mühe genug haben, es praktisch zu ihrem Nutzen anzuwenden.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Anstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne // Die Natur verstummt auf der Folter; ihre treue Antwort auf redliche Fr
뒤: Ich verwünsche die, die aus dem Irrtum eine eigene Welt machen und doc
Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brette bewegt: sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Ein unzulängliches Wahre wirkt eine Zeitlang fort, statt völliger Aufk // In den Wissenschaften ist es höchst verdienstlich, das unzulängliche W
뒤: Es ist so gewiß als wunderbar, daß Wahrheit und Irrtum aus einer Quell
In der Idee leben heißt das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre. Mit dem Charakter hat es dieselbe Bewandtnis: treffen beide zusammen, so entstehen Ereignisse, worüber die Welt vom Erstaunen sich Jahrtausende nicht erholen kann.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes zweites Heft. 1825
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 511-516.
앞: // Vom Absoluten in theoretischem Sinne wag ich nicht zu reden; behaupten
뒤: Napoleon, der ganz in der Idee lebte, konnte sie doch im Bewußtsein ni
Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Von der besten Gesellschaft sagte man: ihr Gespräch ist unterrichtend, // Von einem bedeutenden frauenzimmerlichen Gedichte sagte jemand, es hab
뒤: Schönheit und Geist muß man entfernen, wenn man nicht ihr Knecht werde
Wie kann man sich selbst kennenlernen? Durch Betrachten niemals, wohl aber durch Handeln. Versuche, deine Pflicht zu tun, und du weißt gleich, was an dir ist.
Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Kunst, Ethisches, Natur // Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es no
뒤: Die vernünftige Welt ist als ein großes unsterbliches Individuum zu be
Unbedingte Tätigkeit, von welcher Art sie sei, macht zuletzt bankerott.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist; weiß ich, // Jeder Mensch muß nach seiner Weise denken; denn er findet auf seinem W
뒤: In den Werken des Menschen wie in denen der Natur sind eigentlich die
Die Menschen werden an sich und andern irre, weil sie die Mittel als Zweck behandeln, da denn vor lauter Tätigkeit gar nichts geschieht oder vielleicht gar das Widerwärtige.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Unbedingte Tätigkeit, von welcher Art sie sei, macht zuletzt bankerott // In den Werken des Menschen wie in denen der Natur sind eigentlich die
뒤: Was wir ausdenken, was wir vornehmen, sollte schon vollkommen so rein
Nur klug-tätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Die Botaniker haben eine Pflanzenabteilung, die sie Incompletae nennen // Der geringste Mensch kann komplett sein, wenn er sich innerhalb der Gr
뒤:
Erfüllte Pflicht empfindet sich immer noch als Schuld, weil man sich nie ganz genuggetan.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Deswegen läßt sich bemerken, daß diejenigen, welche Frömmigkeit als Zw // »Wenn man alt ist, muß man mehr tun, als da man jung war.«
뒤: Die Mängel erkennt nur der Lieblose; deshalb, um sie einzusehen, muß m
Im Betrachten wie im Handeln ist das Zugängliche von dem Unzugänglichen zu unterscheiden; ohne dies läßt sich im Leben wie im Wissen wenig leisten.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: hindernde, // nachwirkende.
뒤: »Le sens commun est le génie de l'humanité.«
Altes Fundament ehrt man, darf aber das Recht nicht aufgeben, irgendwo wieder einmal von vorn zu gründen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Man kann in den Naturwissenschaften über manche Probleme nicht gehörig // Autorität, daß nämlich etwas schon einmal geschehen, gesagt oder entsc
뒤: Beharre, wo du stehst! – Maxime, notwendiger als je, indem einerseits
Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Der Verständige regiert nicht, aber der Verstand; nicht der Vernünftig // Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich.
뒤: Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft.
Wer sich von nun an nicht auf eine Kunst oder Handwerk legt, der wird übel dran sein. Das Wissen fördert nicht mehr bei dem schnellen Umtriebe der Welt; bis man von allem Notiz genommen hat, verliert man sich selbst.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Auch einsichtige Menschen bemerken nicht, daß sie dasjenige erklären w // Doch mag dies auch vorteilhaft sein, sonst unterließe man das Forschen
뒤: Eine allgemeine Ausbildung dringt uns jetzt die Welt ohnehin auf, wir
Charakter im großen und kleinen ist, daß der Mensch demjenigen eine stete Folge gibt, dessen er sich fähig fühlt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Unsre Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsre Eigenheiten. //
뒤: Man sieht gleich, wo die zwei notwendigsten Eigenschaften fehlen: Geis
Das Urteil können sie verwehren, aber die Wirkung nicht hindern.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wie haben sich die Deutschen nicht gebärdet, um das jenige abzuwehren, // Daß die Naturforscher nicht durchaus mit mir einig werden, ist bei der
뒤: Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie
Beim Zerstören gelten alle falschen Argumente, beim Aufbauen keineswegs. Was nicht wahr ist, baut nicht.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Nichts Peinlichers habe gefunden, als mit jemand in widerwärtigem Verh //
뒤: Die gegenwärtige Welt ist nicht wert, daß wir etwas für sie tun; denn
Wie viele Jahre muß man nicht tun, um nur einigermaßen zu wissen, was und wie es zu tun sei!괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Beim Zerstören gelten alle falschen Argumente, beim Aufbauen keinesweg // Die gegenwärtige Welt ist nicht wert, daß wir etwas für sie tun; denn
뒤: Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne F
Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament. Glücklich diejenigen, die im Praktischen gegründet sind und sich zu gründen wissen! Hiezu bedarf's aber einer ganz eigenen Doppelgabe.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Die gegenwärtige Welt ist nicht wert, daß wir etwas für sie tun; denn // Wie viele Jahre muß man nicht tun, um nur einigermaßen zu wissen, was
뒤: Es ist nichts inkonsequenter als die höchste Konsequenz, weil sie unna
Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne F // Es ist nichts inkonsequenter als die höchste Konsequenz, weil sie unna
뒤: Man geht nie weiter, als wenn man nicht mehr weiß, wohin man geht.
Wer tätig sein will und muß, hat nur das Gehörige des Augenblicks zu bedenken, und so kommt er ohne Weitläufigkeit durch.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Versuche, die eigne Autorität zu fundieren: sie ist überall begründet, // Denke nur niemand, daß man auf ihn als den Heiland gewartet habe!
뒤: Der Augenblick ist eine Art von Publikum: man muß ihn betrügen, daß er
Die Realen: Was nicht geleistet wird, wird nicht verlangt.
Die Idealen: Was verlangt wird, ist nicht gleich zu leisten.
Im Idealen kommt alles auf die élans, im Realen auf die Beharrlichkeit an.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Falsche Tendenzen sind eine Art realer Sehnsucht, immer noch vorteilha // Alle praktische Menschen suchen sich die Welt handrecht zu machen; all
뒤: Das Wunderlichste im Leben ist das Vertrauen, daß andre uns führen wer
Wenn mir eine Sache mißfällt, so laß ich sie liegen oder mache sie besser.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wie viel vermag nicht die Übung! Die Zuschauer schreien, und der Gesch // Welcher Gewinn wäre es fürs Leben, wenn man dies früher gewahr würde,
뒤: Wer in sich recht ernstlich hinabsteigt, wird sich immer nur als Hälft
Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.극장장(「무대 위의 서막」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Vorspiel auf dem Theater
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 10-16.
앞: Es findet uns nur noch als wahre Kinder. // DIREKTOR.
뒤: Was hilft es viel von Stimmung reden?
Warum ist alles so rätselhaft?
Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft;
Das Wollen will, die Kraft ist bereit,
Und daneben die schöne lange Zeit.
So seht doch hin, wo die gute Welt
Zusammenhält!
Seht hin, wo sie auseinanderfällt!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Problem
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 474.
앞: Problem
뒤:
Von dem Berge zu den Hügeln,
Niederab das Tal entlang,
Da erklingt es wie von Flügeln,
Da bewegt sich's wie Gesang;
Und dem unbedingten Triebe
Folget Freude, folget Rat;
Und dein Streben, sei's in Liebe,
Und dein Leben sei die Tat!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lyrisches/Wanderlied
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 521-523.
앞: Wanderlied
뒤: Denn die Bande sind zerrissen,
Das mußt du sehn und unterweilen
Doch immer, was du willst, vollziehn!
Nicht stocken darfst du, vor nicht eilen;
Die Zeit, sie geht gemessen hin.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Parabolisch [1]/Wenn du am breiten Flusse wohnst ...
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 601-602.
앞: Nun starret Eis am Kies und Riffe, // Das Knabenvolk ist Herr der Bahn.
뒤:
So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen;
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.시의 목소리
Gedichte/(Gedichte. Nachlese)/Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen ...
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 2, Berlin 1960 ff, S. 89-90,121-122.
앞: Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden, // Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.
뒤:
Wie das Gestirn,
Ohne Hast,
Aber ohne Rast,
Drehe sich jeder
Um die eigne Last.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 2
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 648-661.
앞: Besser sollt es heißen und vollkommner; // So sei denn jeder ein Willkommner.
뒤: Ich bin so guter Dinge,
Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Man hält die Menschen gewöhnlich für gefährlicher, als sie sind. // Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren
뒤: Selbst im Augenblick des höchsten Glücks und der höchsten Not bedürfen
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Selbst im Augenblick des höchsten Glücks und der höchsten Not bedürfen wir des Künstlers.오틸리에의 일기(『친화력』의 등장인물)
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den »Wahlverwandtschaften«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 475-481.
앞: Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren // Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man ve
뒤: Die Kunst beschäftigt sich mit dem Schweren und Guten.
『친화력』의 오틸리에 일기에 배치된 문장입니다. 소설 속 인물의 기록과 작가의 직접 발언을 구분했습니다.
Es begegnete und geschieht mir noch, daß ein Werk bildender Kunst mir beim ersten Anblick mißfällt, weil ich ihm nicht gewachsen bin; ahnd ich aber ein Verdienst daran, so such ich ihm beizukommen, und dann fehlt es nicht an den erfreulichsten Entdeckungen: an den Dingen werd ich neue Eigenschaften und an mir neue Fähigkeiten gewahr.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Was die Franzosen tournure nennen, ist eine zur Anmut gemilderte Anmaß // Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr a
뒤: Der Glaube ist ein häuslich heimlich Kapital, wie es öffentliche Spar-
Man sagt: »Studiere, Künstler, die Natur!« Es ist aber keine Kleinigkeit, aus dem Gemeinen das Edle, aus der Unform das Schöne zu entwickeln.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: »Wer sich mit Wissenschaften abgibt, leidet erst durch Retardationen u // Eine Sammlung von Anekdoten und Maximen ist für den Weltmann der größt
뒤: Wo der Anteil sich verliert, verliert sich auch das Gedächtnis.
Die Zudringlichkeiten junger Dilettanten muß man mit Wohlwollen ertragen: sie werden im Alter die wahrsten Verehrer der Kunst und des Meisters.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Wo der Anteil sich verliert, verliert sich auch das Gedächtnis. // Die Welt ist eine Glocke, die einen Riß hat: sie klappert, aber klingt
뒤: Wenn die Menschen recht schlecht werden, haben sie keinen Anteil mehr
Auch Bücher haben ihr Erlebtes, das ihnen nicht entzogen werden kann.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Einzelnes // Indem ich mich zeither mit der Lebensgeschichte wenig und viel bedeute
뒤: Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
Wie wenig von dem Geschehenen ist geschrieben worden, wie wenig von dem Geschriebenen gerettet! Die Literatur ist von Haus aus fragmentarisch, sie enthält nur Denkmale des menschlichen Geistes, insofern sie in Schriften verfaßt und zuletzt übriggeblieben sind.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes zweites Heft. 1825
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 511-516.
앞: Höchst bemerkenswert bleibt es immer, daß Menschen, deren Persönlichke // Der Mensch ist als wirklich in die Mitte einer wirklichen Welt gesetzt
뒤: Und doch bei aller Unvollständigkeit des Literarwesens finden wir taus
Die Frage, wer höher steht, der Historiker oder der Dichter, darf gar nicht aufgeworfen werden; sie konkurrieren nicht miteinander, so wenig als der Wettläufer und der Faustkämpfer. Jedem gebührt seine eigene Krone.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes zweites Heft. 1825
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 511-516.
앞: // Da wir denn doch zu dieser allgemeinen Weltberatung als Assessoren, ob
뒤: Die Pflicht des Historikers ist zwiefach: erst gegen sich selbst, dann
Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas dazuzutun hat, und die Form ist ein Geheimnis den meisten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Panoramic ability schreibt mir ein englischer Kritiker zu, wofür ich a // Einem jeden wohlgesinnten Deutschen ist eine gewisse Portion poetische
뒤: Die Menschen halten sich mit ihren Neigungen ans Lebendige. Die Jugend
Alles Vortreffliche beschränkt uns für einen Augenblick, indem wir uns demselben nicht gewachsen fühlen; nur insofern wir es nachher in unsere Kultur aufnehmen, es unsern Geist- und Gemütskräften aneignen, wird es uns lieb und wert.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Welche Erziehungsart ist für die beste zu halten? Antwort: die der Hyd //
뒤: Kein Wunder, daß wir uns alle mehr oder weniger im Mittelmäßigen gefal
Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen. Doch indem wir uns dahin bemühen, findet sich für den Verstand so mancher Gewinn, der dem ausübenden Vermögen auch wieder zugute kommt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Sechsten Bandes erstes Heft. 1827
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 529-532.
앞: Wer gegen sich selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schö // Brocardicon
뒤: Verhältnis, Neigung, Liebe, Leidenschaft, Gewohnheit
Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Wahrheitsliebe zeigt sich darin, daß man überall das Gute zu finden un // Ein historisches Menschengefühl heißt ein dergestalt gebildetes, daß e
뒤: Eigentümlichkeit ruft Eigentümlichkeit hervor.
Eigentümlichkeit ruft Eigentümlichkeit hervor.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Ein historisches Menschengefühl heißt ein dergestalt gebildetes, daß e // Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den
뒤: Man muß bedenken, daß unter den Menschen gar viele sind, die doch auch
Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören wie alles hohe Gute der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich. // Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genu
뒤: Wissenschaften entfernen sich im ganzen immer vom Leben und kehren nur
Das poetische Talent ist dem Bauer so gut gegeben wie dem Ritter; es kommt nur darauf an, daß jeder seinen Zustand ergreife und ihn nach Würden behandle.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Der unschätzbare Vorteil, welchen die Ausländer gewinnen, indem sie un // Wo die Franzosen des achtzehnten Jahrhunderts zerstörend sind, ist Wie
뒤:
Eigentümlichkeit des Ausdrucks ist Anfang und Ende aller Kunst.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Auf der Rezitation ruht alle Deklamation und Mimik. Da nun beim Vorles // Shakespeare und Calderón haben solchen Vorlesungen einen glänzenden Ei
뒤: Wieviel Falsches Shakespeare und besonders Calderón über uns gebracht,
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird's Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist's getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.신비의 합창(「산골짜기」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Bergschluchten
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 356-364.
앞: Göttin, bleibe gnädig! // CHORUS MYSTICUS.
뒤: Finis.
제2부 마지막의 「신비의 합창」입니다. ‘영원한 여성적인 것’은 결말의 사랑과 구원의 이미지에 놓인 표현입니다. 현실의 여성에게 특정한 역할을 요구하는 문장으로 일반화하지 않았습니다.
Ach Gott! die Kunst ist lang,
Und kurz ist unser Leben.바그너(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt! // WAGNER.
뒤: Mir wird, bei meinem kritischen Bestreben,
바그너가 되풀이하는 말입니다. 여기의 Kunst는 예술만 아니라 배워 익히는 기예까지 아우릅니다.
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren,
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.시인(「무대 위의 서막」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Vorspiel auf dem Theater
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 10-16.
앞: Oft, wenn es erst durch Jahre durchgedrungen, // Erscheint es in vollendeter Gestalt.
뒤: LUSTIGE PERSON.
Seh ich die Werke der Meister an,
So seh ich das, was sie getan;
Betracht ich meine Siebensachen,
Seh ich, was ich hätt sollen machen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Demut
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 477.
앞: Demut
뒤:
Ach, daß die innre Schöpfungskraft
Durch meinen Sinn erschölle!
Daß eine Bildung voller Saft
Aus meinen Fingern quölle!
Ich zittre nur, ich stottre nur
Und kann es doch nicht lassen;
Ich fühl, ich kenne dich, Natur,
Und so muß ich dich fassen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Kunst/Künstlers Abendlied
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 401-402.
앞: Künstlers Abendlied
뒤: Bedenk ich dann, wie manches Jahr
Was ich irrte, was ich strebte,
Was ich litt und was ich lebte,
Sind hier Blumen nur im Strauß;
Und das Alter wie die Jugend,
Und der Fehler wie die Tugend
Nimmt sich gut in Liedern aus.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/An die Günstigen
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 13-14.
앞: Doch vertraun wir oft sub rosa // In der Musen stillem Hain.
뒤:
Künstler, wird's im Innern steif,
Das ist nicht erfreulich;
Auch der vagen Züge Schweif
Ist uns ganz abscheulich;
Kommst du aber auf die Spur,
Daß du's nicht getroffen,
Zu der wahren Kunstnatur
Steht der Pfad schon offen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Kunst [1]/Abwege
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 568.
앞: Abwege
뒤:
Sprichst du von Natur und Kunst,
Habe beide stets vor Augen:
Denn was will die Rede taugen
Ohne Gegenwart und Gunst!
Eh du von der Liebe sprichst,
Laß sie erst im Herzen leben,
Eines holden Angesichts
Phosphorglanz dir Feuer geben.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch [1]/Grundbedingung
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 586-587.
앞: Grundbedingung
뒤:
»Sprich, wie du dich immer und immer erneust?«
Kannst's auch, wenn du immer am Großen dich freust.
Das Große bleibt frisch, erwärmend, belebend;
Im Kleinlichen fröstelt der Kleinliche bebend.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch [1]/Panazee
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 591-592.
앞: Panazee
뒤:
»Die Flut der Leidenschaft, sie stürmt vergebens
Ans unbezwungne feste Land.«
Sie wirft poetische Perlen an den Strand,
Und das ist schon Gewinn des Lebens.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Sprüche/[Die Flut der Leidenschaft, sie stürmt vergebens]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 77.
앞: [Die Flut der Leidenschaft, sie stürmt vergebens]
뒤:
Das kleinste Haar wirft seinen Schatten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der Deutsche hat Freiheit der Gesinnung, und daher merkt er nicht, wen // Ist denn die Welt nicht schon voller Rätsel genug, daß man die einfach
뒤: Was ich in meinem Leben durch falsche Tendenzen versucht habe zu tun,
Der Müller denkt, es wachse kein Weizen, als damit seine Mühle gehe.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft. // Der Schmutz ist glänzend, wenn die Sonne scheinen mag.
뒤: Es ist schwer, gegen den Augenblick gerecht sein: der gleichgültige ma
Ein Phänomen, ein Versuch kann nichts beweisen; es ist das Glied einer großen Kette, das erst im Zusammenhange gilt. Wer eine Perlenschnur verdecken und nur die schönste einzelne vorzeigen wollte, verlangend, wir sollten ihm glauben, die übrigen seien alle so: schwerlich würde sich jemand auf den Handel einlassen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Wenn verständige, sinnige Personen im Alter die Wissenschaft geringsch // Ich bedauere die Menschen, welche von der Vergänglichkeit der Dinge vi
뒤: Abbildungen, Wortbeschreibung, Maß, Zahl und Zeichen stellen noch imme
고립된 한 사례만으로 전체를 입증하려는 태도에 대한 비유입니다. 실험의 설계·반복·증거의 연결을 함께 생각해 보실 수 있습니다.
Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: In der jetzigen Zeit soll niemand schweigen oder nachgeben; man muß re // Was die Franzosen tournure nennen, ist eine zur Anmut gemilderte Anmaß
뒤: Es begegnete und geschieht mir noch, daß ein Werk bildender Kunst mir
Der Mensch begreift niemals, wie anthropomorphisch er ist.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis zu enthüllen anfängt, der empfi // Die Zeit ist selbst ein Element.
뒤: Ein Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied.
Geheimnisse sind noch keine Wunder.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: // Der Appell an die Nachwelt entspringt aus dem reinen lebendigen Gefühl
뒤: I convertiti stanno freschi appresso di me.
Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etw // Die Menschen halten sich mit ihren Neigungen ans Lebendige. Die Jugend
뒤: Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat, deswegen muß man das
Die Natur hat sich so viel Freiheit vorbehalten, daß wir mit Wissen und Wissenschaft ihr nicht durchgängig beikommen oder sie in die Enge treiben können.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Naturwissenschaft«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 538-545.
앞: Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen ist wenig Menschen ge // Ebenso begreift man nicht leicht, daß in der großen Natur das geschieh
뒤: Mit den Irrtümern der Zeit ist schwer sich abzufinden: widerstrebt man
Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Um mich zu retten, betrachte ich alle Erscheinungen als unabhängig von // Alles, was wir Erfinden, Entdecken im höheren Sinne nennen, ist die be
뒤: Begreiflich ist jedes Besondere, das sich auf irgendeine Weise anwende
Meine Maxime bei der Naturforschung ist, das Gewisse festzuhalten und dem Ungewissen aufzupassen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Wenn man die Probleme des Aristoteles ansieht, so erstaunt man über di // Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt;
뒤: Läßliche Hypothese nenn ich eine solche, die man gleichsam schalkhaft
Läßliche Hypothese nenn ich eine solche, die man gleichsam schalkhaft aufstellt, um sich von der ernsthaften Natur widerlegen zu lassen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt; // Unser Fehler besteht darin, daß wir am Gewissen zweifeln und das Ungew
뒤: Wie wollte einer als Meister in seinem Fach erscheinen, wenn er nichts
Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, daß er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gerne ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann, wenn das Problem auch aufgelöst und die Wahrheit am Tage ist.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenscha // Der Engländer ist Meister, das Entdeckte gleich zu nutzen, bis es wied
뒤: Es gehört eine eigene Geisteswendung dazu, um das gestaltlose Wirklich
Bei Betrachtung der Natur im großen wie im kleinen hab ich unausgesetzt die Frage gestellt: »Ist es der Gegenstand oder bist du es, der sich hier ausspricht?«『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, daß er an die Ste // Es gehört eine eigene Geisteswendung dazu, um das gestaltlose Wirklich
뒤: Ein jeder Mensch sieht die fertige und geregelte, gebildete, vollkomme
Das schädlichste Vorurteil ist, daß irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Die wahren Weisen fragen, wie sich die Sache verhalte in sich selbst u // Die Afterweisen suchen von jeder neuen Entdeckung nur so geschwind als
뒤: Jeder Forscher muß sich durchaus ansehen als einer, der zu einer Jury
탐구 방식에 대한 선입견을 비판한 기록입니다. 구체적인 연구의 근거와 책임까지 면제한다는 뜻으로 옮기지는 않았습니다.
Zum Sehen geboren,
Zum Schauen bestellt,
Dem Turme geschworen,
Gefällt mir die Welt.
Ich blick' in die Ferne,
Ich seh' in der Näh'
Den Mond und die Sterne,
Den Wald und das Reh.
So seh' ich in allen
Die ewige Zier,
Und wie mir's gefallen,
Gefall' ich auch mir.
Ihr glücklichen Augen,
Was je ihr gesehn,
Es sei wie es wolle,
Es war doch so schön!탑지기 린케우스(제5막 「깊은 밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Tiefe Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 340-343.
앞: Tiefe Nacht. // LYNKEUS DER TÜRMER auf der Schloßwarte, singend.
뒤: Pause.
린케우스의 노래 다음에는 필레몬과 바우키스의 집에서 일어난 화재와 참상이 보고됩니다. 노래의 아름다움과 뒤이어 드러나는 폭력의 충돌을 지우지 않았습니다.
Könnt' ich Magie von meinem Pfad entfernen,
Die Zaubersprüche ganz und gar verlernen,
Stünd' ich, Natur, vor dir ein Mann allein,
Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.파우스트(제5막 「한밤중」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Mitternacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 343-346.
앞: Es tönte hohl, gespensterhaft gedämpft. // Noch hab' ich mich ins Freie nicht gekämpft.
뒤: Das war ich sonst, eh' ich's im Düstern suchte,
파우스트가 마법에 기대어 살아온 길을 되돌아보는 장면입니다. 현실과 직접 마주하고 싶은 바람과 그에게 남은 한계가 함께 있습니다.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt leider! nur das geistige Band.메피스토펠레스(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer [1]
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 52-67.
앞: Das preisen die Schüler aller Orten, // Sind aber keine Weber geworden.
뒤: Encheiresin naturae nennt's die Chemie,
메피스토펠레스가 학생에게 하는 풍자적 말입니다. 부분을 모으고도 살아 있는 연결을 잃는 태도를 꼬집으며, 현대의 분석적 연구 자체가 무용하다는 명제로 제시하지 않았습니다.
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.파우스트(「성문 앞에서」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Vor dem Tor
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 32-42.
앞: Faust und Wagner. // FAUST.
뒤: Von dorther sendet er, fliehend, nur
Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/Ein gleiches
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 68-69.
앞: Ein gleiches
뒤:
「방랑자의 밤 노래」 계열의 「또 하나의 노래」입니다. 휴식과 죽음을 함께 떠올리게 하는 여운을 번역에서도 남겼습니다.
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.
Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
»Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?«
Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus.
Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/Gefunden
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 22-23.
앞: Gefunden
뒤:
Wer will denn alles gleich ergründen!
Sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.
Hier hilft nun weiter kein Bemühn!
Sind's Rosen, nun, sie werden blühn.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Kommt Zeit, kommt Rat
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 483-485.
앞: Kommt Zeit, kommt Rat
뒤:
Und es ist das ewig Eine,
Das sich vielfach offenbart;
Klein das Große, groß das Kleine,
Alles nach der eignen Art.
Immer wechselnd, fest sich haltend,
Nah und fern und fern und nah;
So gestaltend, umgestaltend –
Zum Erstaunen bin ich da.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Gott und Welt/Parabase
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 542-543.
앞: Wie Natur im Schaffen lebt. //
뒤:
자연의 통일과 변화를 노래하는 시적 표현입니다. 현대 물리학의 실험 결과나 특정 이론을 진술하는 문장이 아닙니다.
Dich im Unendlichen zu finden,
Mußt unterscheiden und dann verbinden;
Drum danket mein beflügelt Lied
Dem Manne, der Wolken unterschied.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Gott und Welt/Atmosphäre
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 551.
앞: Ich muß das alles mit Augen fassen, // Will sich aber nicht recht denken lassen.«
뒤:
구름을 분류한 사람은 루크 하워드(Luke Howard)를 가리킵니다. 관찰과 분류에 대한 감사의 시입니다.
Als ich einmal eine Spinne erschlagen,
Dacht ich, ob ich das wohl gesollt?
Hat Gott ihr doch wie mir gewollt
Einen Anteil an diesen Tagen!시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Sprüche/[Als ich einmal eine Spinne erschlagen]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 73-74.
앞: [Als ich einmal eine Spinne erschlagen]
뒤:
Und doch sehr oft, wenn wir uns von dem Beabsichtigten für ewig getrennt sehen, haben wir schon auf unserm Wege irgendein anderes Wünschenswerte gefunden, etwas uns Gemäßes, mit dem uns zu begnügen wir eigentlich geboren sind.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Zweiten Bandes drittes Heft. 1820
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 489-490.
앞: Bedenklichstes // Gar oft im Laufe des Lebens, mitten in der größten Sicherheit des Wand
뒤:
Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind; man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Nicht überall, wo Wasser ist, sind Frösche; aber wo man Frösche hört, // Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.
뒤: Alle Travers, die veralten, sind unnützes ranziges Zeug.
Es bleibt einem jeden immer noch so viel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Gunst, als Symbol der Souveränität, von schwachen Menschen ausgeübt. // Es gibt nichts Gemeines, was, fratzenhaft ausgedruckt, nicht humoristi
뒤: Das Gedächtnis mag immer schwinden, wenn das Urteil im Augenblick nich
Die Vorsicht ist einfach, die Hinterdreinsicht vielfach.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem An // So eigensinnig widersprechend ist der Mensch: zu seinem Vorteil will e
뒤: Ein Zustand, der alle Tage neuen Verdruß zuzieht, ist nicht der rechte
Unreine Lebensverhältnisse soll man niemand wünschen; sie sind aber für den, der zufällig hineingerät, Prüfsteine des Charakters und des Entschiedensten, was der Mensch vermag.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: // Mit dem Vertrauen ist es eine wunderliche Sache. Hört man nur einen: d
뒤: Ein beschränkter, ehrlicher Mensch sieht oft die Schelmerei der feinst
Gegen die Kritik kann man sich weder schützen noch wehren; man muß ihr zum Trutz handeln, und das läßt sie sich nach und nach gefallen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Ein beschränkter, ehrlicher Mensch sieht oft die Schelmerei der feinst // Wer keine Liebe fühlt, muß schmeicheln lernen, sonst kommt er nicht au
뒤: Die Menge kann tüchtige Menschen nicht entbehren, und die Tüchtigen si
Es ist ganz einerlei, vornehm oder gering sein: das Menschliche muß man immer ausbaden.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Leichtsinnige, leidenschaftliche Begünstigung problematischer Talente // Ich möchte gern ehrlich mit dir sein, ohne daß wir uns entzweiten; das
뒤: Die liberalen Schriftsteller spielen jetzt ein gutes Spiel: sie haben
Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Unser ganzes Kunststück besteht darin, daß wir unsere Existenz aufgebe //
뒤: »Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen.«
Man muß seine Irrtümer teuer bezahlen, wenn man sie loswerden will, und dann hat man noch von Glück zu sagen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Der Despotismus fördert die Autokratie eines jeden, indem er von oben // Alles Spinozistische in der poetischen Produktion wird in der Reflexio
뒤: Wenn ein deutscher Literator seine Nation vormals beherrschen wollte,
Die größte Wahrscheinlichkeit der Erfüllung läßt noch einen Zweifel zu; daher ist das Gehoffte, wenn es in die Wirklichkeit eintritt, jederzeit überraschend.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: »Arden von Feversham«, Shakespeares Jugendarbeit. Es ist der ganze rei // Shakespeares trefflichsten Theaterstücken mangelt es hie und da an Faz
뒤: Allen andern Künsten muß man etwas vorgeben, der griechischen allein b
Mit den Irrtümern der Zeit ist schwer sich abzufinden: widerstrebt man ihnen, so steht man allein; läßt man sich davon befangen, so hat man auch weder Ehre noch Freude davon.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Naturwissenschaft«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 538-545.
앞: Ebenso begreift man nicht leicht, daß in der großen Natur das geschieh // Die Natur hat sich so viel Freiheit vorbehalten, daß wir mit Wissen un
뒤:
Mit den Jahren steigern sich die Prüfungen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Jeder prüfe sich, und er wird finden, daß dies viel schwerer sei, als // Verharren wir aber in dem Bestreben, das Falsche, Ungehörige, Unzuläng
뒤: Wo ich aufhören muß, sittlich zu sein, habe ich keine Gewalt mehr.
Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie nicht suchen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「마카리에의 기록」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Aus Makariens Archiv
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 573-602.
앞: Eine allgemeine Ausbildung dringt uns jetzt die Welt ohnehin auf, wir //
뒤: Lorenz Sterne war geboren 1713, starb 1768. Um ihn zu begreifen, darf
Es gibt keine Lage, die man nicht veredlen könnte durch Leisten oder Dulden.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Eine gefallene Schreibfeder muß man gleich aufheben, sonst wird sie ze // Es ist keine Kunst, eine Göttin zur Hexe, eine Jungfrau zur Hure zu ma
뒤: Dem Verzweiflenden verzeiht man alles, dem Verarmten gibt man jeden Er
Glaube, Liebe, Hoffnung fühlten einst in ruhiger, geselliger Stunde einen plastischen Trieb in ihrer Natur; sie befleißigten sich zusammen und schufen ein liebliches Gebild, eine Pandora im höhern Sinne: die Geduld.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Es gibt keine Lage, die man nicht veredlen könnte durch Leisten oder D // Dem Verzweiflenden verzeiht man alles, dem Verarmten gibt man jeden Er
뒤:
판도라는 그리스 신화의 인물입니다. 이 구절에서는 인내를 믿음·사랑·희망이 함께 빚은 아름다운 형상으로 바꾸어 그립니다.
Wer hätte mit mir Geduld haben sollen, wenn ich's nicht gehabt hätte?괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Das Wunderlichste im Leben ist das Vertrauen, daß andre uns führen wer // Die ungeheuerste Kultur, die der Mensch sich geben kann, ist die Überz
뒤: Die Menschen glauben, daß man sich mit ihnen abgeben müsse, da man sic
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, ein oft versengter Greis scheut, sich zu wärmen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Wer hätte mit mir Geduld haben sollen, wenn ich's nicht gehabt hätte? // Die Menschen glauben, daß man sich mit ihnen abgeben müsse, da man sic
뒤: Wie viel vermag nicht die Übung! Die Zuschauer schreien, und der Gesch
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen,
Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen.천사들(「산골짜기」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Bergschluchten
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 356-364.
앞: Werdet ihr schauen. // Engel schwebend in der höheren Atmosphäre, Faustens Unsterbliches trag
뒤: Und hat an ihm die Liebe gar
제2부의 결말에서 천사들이 부르는 노래입니다. 뒤이어 사랑과 은총의 역할도 나옵니다. 성과만 좋으면 구원된다는 공식을 뜻하지 않습니다.
O daß dem Menschen nichts Vollkommnes wird,
Empfind' ich nun.파우스트(「숲과 동굴」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Wald und Höhle
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 103-107.
앞: Der Vorwelt silberne Gestalten auf // Und lindern der Betrachtung strenge Lust.
뒤: Die mich den Göttern nah und näher bringt,
Er stehe fest und sehe hier sich um;
Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm.
Was braucht er in die Ewigkeit zu schweifen!
Was er erkennt, läßt sich ergreifen.
Er wandle so den Erdentag entlang;
Wenn Geister spuken, geh' er seinen Gang,
Im Weiterschreiten find' er Qual und Glück,
Er, unbefriedigt jeden Augenblick!파우스트(제5막 「한밤중」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Mitternacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 343-346.
앞: Tor, wer dorthin die Augen blinzelnd richtet, // Sich über Wolken seinesgleichen dichtet!
뒤: SORGE.
Die Sorge nistet gleich im tiefen Herzen,
Dort wirket sie geheime Schmerzen,
Unruhig wiegt sie sich und störet Lust und Ruh;
Sie deckt sich stets mit neuen Masken zu,
Sie mag als Haus und Hof, als Weib und Kind erscheinen,
Als Feuer, Wasser, Dolch und Gift;
Du bebst vor allem, was nicht trifft,
Und was du nie verlierst, das mußt du stets beweinen.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: So ist ein kleiner Raum ihr nun genug, // Wenn Glück auf Glück im Zeitenstrudel scheitert.
뒤: Den Göttern gleich' ich nicht! Zu tief ist es gefühlt;
Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen,
Der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen,
Mit Stürmen mich herumzuschlagen
Und in des Schiffbruchs Knirschen nicht zu zagen.파우스트(「밤」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Nacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 20-32.
앞: Schon fühl' ich meine Kräfte höher, // Schon glüh' ich wie von neuem Wein,
뒤: Es wölkt sich über mir –
Ach, wenn in unsrer engen Zelle
Die Lampe freundlich wieder brennt,
Dann wird's in unserm Busen helle,
Im Herzen, das sich selber kennt.
Vernunft fängt wieder an zu sprechen,
Und Hoffnung wieder an zu blühn,
Man sehnt sich nach des Lebens Bächen,
Ach! nach des Lebens Quelle hin.파우스트(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 42-52.
앞: So nimm nun auch von mir die Pflege, // Als ein willkommner stiller Gast.
뒤: Knurre nicht, Pudel! Zu den heiligen Tönen,
Kannst dem Schicksal widerstehen,
Aber manchmal gibt es Schläge;
Will's nicht aus dem Wege gehen,
Ei! so geh du aus dem Wege!시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Memento
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 479.
앞: Memento
뒤:
Mußt nicht widerstehn dem Schicksal,
Aber mußt es auch nicht fliehen!
Wirst du ihm entgegengehen,
Wird's dich freundlich nach sich ziehen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Ein andres
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 479.
앞: Ein andres
뒤:
Geschieht wohl, daß man einen Tag
Weder sich noch andre leiden mag,
Will nichts dir nach dem Herzen ein;
Sollt's in der Kunst wohl anders sein?
Drum hetze dich nicht zur schlimmen Zeit,
Denn Füll und Kraft sind nimmer weit:
Hast in der bösen Stund geruht,
Ist dir die gute doppelt gut.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Kunst/Guter Rat
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 405.
앞: Guter Rat
뒤:
Bleibe nicht am Boden heften,
Frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften,
Überall sind sie zu Haus;
Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los;
Daß wir uns in ihr zerstreuen,
Darum ist die Welt so groß.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lyrisches/Wanderlied
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 521-523.
앞: Statt dem einen, mit dem andern // Fort und fort mich wenden soll!
뒤:
Es geht eins nach dem andern hin,
Und auch wohl vor dem andern;
Drum laßt uns rasch und brav und kühn
Die Lebenswege wandern.
Es hält dich auf, mit Seitenblick,
Der Blumen viel zu lesen;
Doch hält nichts grimmiger zurück,
Als wenn du falsch gewesen.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Betrachtungen/[Es geht eins nach dem andern hin]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 49-50.
앞: [Es geht eins nach dem andern hin]
뒤:
Ein Mann, der Tränen streng entwöhnt,
Mag sich ein Held erscheinen;
Doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,
Geb ihm ein Gott – zu weinen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 3
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 661-671.
앞: Wenn ich euch auch nicht fehle, // Werdet ihr mich immer vermissen.
뒤: »Du hast Unsterblichkeit im Sinn;
Das Gedächtnis mag immer schwinden, wenn das Urteil im Augenblick nicht fehlt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Es gibt nichts Gemeines, was, fratzenhaft ausgedruckt, nicht humoristi // Es bleibt einem jeden immer noch so viel Kraft, das auszuführen, wovon
뒤:
Es ist schwer, gegen den Augenblick gerecht sein: der gleichgültige macht uns Langeweile, am guten hat man zu tragen und am bösen zu schleppen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der Schmutz ist glänzend, wenn die Sonne scheinen mag. // Der Müller denkt, es wachse kein Weizen, als damit seine Mühle gehe.
뒤: Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem An
Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: Der Müller denkt, es wachse kein Weizen, als damit seine Mühle gehe. // Es ist schwer, gegen den Augenblick gerecht sein: der gleichgültige ma
뒤: So eigensinnig widersprechend ist der Mensch: zu seinem Vorteil will e
Ich bedauere die Menschen, welche von der Vergänglichkeit der Dinge viel Wesens machen und sich in Betrachtung irdischer Nichtigkeit verlieren. Sind wir ja eben deshalb da, um das Vergängliche unvergänglich zu machen; das kann ja nur dadurch geschehen, wenn man beides zu schätzen weiß.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Dritten Bandes erstes Heft. 1821
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 490-500.
앞: In Kunst und Wissenschaft so wie im Tun und Handeln kommt alles darauf // Wenn verständige, sinnige Personen im Alter die Wissenschaft geringsch
뒤: Ein Phänomen, ein Versuch kann nichts beweisen; es ist das Glied einer
Wir alle leben vom Vergangnen und gehen am Vergangenen zugrunde.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Vierten Bandes zweites Heft. 1823
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 500-507.
앞: Eigenes und Angeeignetes // Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden;
뒤: Wie wir was Großes lernen sollen, flüchten wir uns gleich in unsre ang
Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes erstes Heft. 1824
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 507-511.
앞: Das eigentlich Unverständige sonst verständiger Menschen ist, daß sie // Ein jeder, weil er spricht, glaubt, auch über die Sprache sprechen zu
뒤:
Älter werden heißt selbst ein neues Geschäft antreten; alle Verhältnisse verändern sich, und man muß entweder zu handeln ganz aufhören oder mit Willen und Bewußtsein das neue Rollenfach übernehmen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes zweites Heft. 1825
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 511-516.
앞: Einzelnes // Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz
뒤: Große Talente sind selten, und selten ist es, daß sie sich selbst erke
Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Die Menschen sind wie das Rote Meer: der Stab hat sie kaum auseinander // Pflicht des Historikers, das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungew
뒤: Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort; die
Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort; die Zustände gehen unwiederbringlich vorüber.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Pflicht des Historikers, das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungew // Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.
뒤: »Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am
Der Alte verliert eins der größten Menschenrechte: er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Kunst und Altertum«/Fünften Bandes drittes Heft. 1826
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 516-529.
앞: Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefü // Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.
뒤: Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht
Das Erlebte weiß jeder zu schätzen, am meisten der Denkende und Nachsinnende im Alter; er fühlt mit Zuversicht und Behaglichkeit, daß ihm das niemand rauben kann.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Morphologie«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 532-538.
앞: Cato ward in seinem Alter gerichtlich angeklagt, da er denn in seiner //
뒤: So ruhen meine Naturstudien auf der reinen Basis des Erlebten; wer kan
Wir sehen in unser Leben doch nur als in ein Zerstückeltes zurück, weil das Versäumte, Mißlungene uns immer zuerst entgegentritt und das Geleistete, Erreichte in der Einbildungskraft überwiegt.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus den Heften »Zur Morphologie«
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 532-538.
앞: Und wäre es denn anders? Was der junge Freund an uns erlebt, ist ja ge // Gar selten tun wir uns selbst genug; desto tröstender ist es, andern g
뒤: Davon kommt dem teilnehmenden Jüngling nichts zur Erscheinung; er sieh
Für das größte Unheil unserer Zeit, die nichts reif werden läßt, muß ich halten, daß man im nächsten Augenblick den vorhergehenden verspeist, den Tag im Tage vertut und so immer aus der Hand in den Mund lebt, ohne irgend etwas vor sich zu bringen.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Es begegnet mir von Zeit zu Zeit ein Jüngling, an dem ich nichts verän // Wie soll nun aber ein junger Mann für sich selbst dahin gelangen, dasj
뒤: Sowenig nun die Dampfmaschinen zu dämpfen sind, sowenig ist dies auch
Über Geschichte kann niemand urteilen, als wer an sich selbst Geschichte erlebt hat.『빌헬름 마이스터의 편력시대』에서 가져온 「편력자들의 생각」
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus »Wilhelm Meisters Wanderjahren«/Betrachtungen im Sinne der Wanderer
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 545-573.
앞: Hiebei aber haben jene immer das voraus, daß natürliche Menschen sich // Shakespeare ist für aufkeimende Talente gefährlich zu lesen; er nötigt
뒤: Man ist nur eigentlich lebendig, wenn man sich des Wohlwollens andrer
Historisch betrachtet, erscheint unser Gutes in mäßigem Lichte, und unsere Mängel entschuldigen sich.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Man sieht gleich, wo die zwei notwendigsten Eigenschaften fehlen: Geis // Unsre Meinungen sind nur Supplemente unsrer Existenz. Wie einer denkt,
뒤: Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
Der Tag gehört dem Irrtum und dem Fehler, die Zeitreihe dem Erfolg und dem Gelingen.괴테의 잠언·기록
Aphorismen und Aufzeichnungen/Maximen und Reflexionen/Aus dem Nachlaß/Über Literatur und Leben
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Kunsttheoretische Schriften und Übersetzungen [Band 17–22], Band 18, Berlin 1960 ff, S. 602-632.
앞: Der Augenblick ist eine Art von Publikum: man muß ihn betrügen, daß er // Der Tag an und für sich ist gar zu miserabel; wenn man nicht ein Lustr
뒤: Wer vorsieht, ist Herr des Tags.
Werd' ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!파우스트(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer [1]
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 52-67.
앞: FAUST. // Und Schlag auf Schlag!
뒤: Dann mag die Totenglocke schallen,
이 말은 메피스토펠레스와 맺는 내기의 조건입니다. 만족하는 순간과 파멸을 연결하는 위험한 약속이지, 멋진 순간을 즐기라는 단순한 권유가 아닙니다.
Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.파우스트(「서재」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie erster Teil/Studierzimmer [1]
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 52-67.
앞: In jedem Kleide werd' ich wohl die Pein // Des engen Erdelebens fühlen.
뒤: Was kann die Welt mir wohl gewähren?
Ich bin nur durch die Welt gerannt;
Ein jed' Gelüst ergriff ich bei den Haaren,
Was nicht genügte, ließ ich fahren,
Was mir entwischte, ließ ich ziehn.
Ich habe nur begehrt und nur vollbracht
Und abermals gewünscht und so mit Macht
Mein Leben durchgestürmt; erst groß und mächtig,
Nun aber geht es weise, geht bedächtig.파우스트(제5막 「한밤중」)
Dramen/Faust. Eine Tragödie/Faust. Der Tragödie zweiter Teil/5. Akt/Mitternacht
Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 3, Hamburg 1948 ff, S. 343-346.
앞: Hast du die Sorge nie gekannt? // FAUST.
뒤: Der Erdenkreis ist mir genug bekannt,
Zwischen dem Alten,
Zwischen dem Neuen
Hier uns zu freuen,
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Gesellige Lieder/Zum neuen Jahr
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 75-76.
앞: Zum neuen Jahr
뒤: Stunden der Plage,
Was unterscheidet
Götter von Menschen?
Daß viele Wellen
Vor jenen wandeln,
Ein ewiger Strom:
Uns hebt die Welle,
Verschlingt die Welle,
Und wir versinken.
Ein kleiner Ring
Begrenzt unser Leben,
Und viele Geschlechter
Reihen sich dauernd
An ihres Daseins
Unendliche Kette.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Vermischte Gedichte/Grenzen der Menschheit
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 330-331.
앞: Oder der Rebe // Sich zu vergleichen.
뒤:
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Lieder/Erinnerung
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 48.
앞: Erinnerung
뒤:
Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,
Mußt dich ums Vergangne nicht bekümmern;
Das Wenigste muß dich verdrießen;
Mußt stets die Gegenwart genießen,
Besonders keinen Menschen hassen
Und die Zukunft Gott überlassen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Lebensregel
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 479-480.
앞: Lebensregel
뒤:
Das Alter ist ein höflich' Mann:
Einmal übers andre klopft er an;
Aber nun sagt niemand: Herein!
Und vor der Türe will er nicht sein.
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
Und nun heißt's, er sei ein grober Gesell.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Epigrammatisch/Das Alter
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 481.
앞: Das Alter
뒤:
Weite Welt und breites Leben,
Langer Jahre redlich Streben,
Stets geforscht und stets gegründet,
Nie geschlossen, oft geründet,
Ältestes bewahrt mit Treue,
Freundlich aufgefaßtes Neue,
Heitern Sinn und reine Zwecke:
Nun! man kommt wohl eine Strecke.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Gott und Welt/[Motto]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 533-535.
앞: [Motto]
뒤:
Um Mitternacht – der Sterne Glanz geleitet
Im holden Traum zur Schwelle, wo sie ruht.
O sei auch mir dort auszuruhn bereitet,
Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.시의 목소리
Gedichte/(Gedichte. Nachlese)/Der Bräutigam
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 2, Berlin 1960 ff, S. 103-105.
앞: Und Auge sprach, ins Auge klar gerichtet: // Von Osten, hoffe nur, sie kommt zurück.
뒤:
»Die Jahre nahmen dir, du sagst, so vieles:
Die eigentliche Lust des Sinnespieles,
Erinnerung des allerliebsten Tandes
Von gestern, weit und breiten Landes
Durchschweifen frommt nicht mehr; selbst nicht von oben
Der Ehren anerkannte Zier, das Loben,
Erfreulich sonst. Aus eignem Tun Behagen
Quillt nicht mehr auf, dir fehlt ein dreistes Wagen!
Nun wüßt ich nicht, was dir Besondres bliebe?«
Mir bleibt genug! Es bleibt Idee und Liebe!시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Betrachtungen/[Die Jahre nahmen dir, du sagst, so vieles]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 51.
앞: [Die Jahre nahmen dir, du sagst, so vieles]
뒤:
Wer auf die Welt kommt, baut ein neues Haus,
Er geht und läßt es einem zweiten.
Der wird sich's anders zubereiten,
Und niemand baut es aus.시의 목소리
Gedichte/West-östlicher Divan/Buch der Sprüche/[Wer auf die Welt kommt, baut ein neues Haus]
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 3, Berlin 1960 ff, S. 75.
앞: [Wer auf die Welt kommt, baut ein neues Haus]
뒤:
Keine Kunst ist's, alt zu werden,
Es ist Kunst, es zu ertragen.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: Lange lebten wir gern auf Erden, // Was willst du uns für Lehre sagen?«
뒤: Nachdem einer ringt,
Wornach soll man am Ende trachten?
Die Welt zu kennen und sie nicht verachten.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: Aber es müßte kurz geschehn, // Langes Reden will mir nicht anstehn:
뒤: Hast du es so lange wie ich getrieben,
Hast du es so lange wie ich getrieben,
Versuche wie ich das Leben zu lieben.시의 목소리
Gedichte/Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)/Zahme Xenien/Zahme Xenien 1
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 637-648.
앞: Wornach soll man am Ende trachten? // Die Welt zu kennen und sie nicht verachten.
뒤: Ruhig soll ich hier verpassen